kulturblog

schönes, erfreuliches
und bemerkenswertes

»There’s something sacred about reading a blog post on someone else’s site. It’s like visiting a friend’s house for a quick meal ’round the breakfast table. It’s personal—you’re in their space, and the environment is uniquely suited for idea exchange and uninterrupted conversation. In many ways, we should be treating our blogs like our breakfast tables. Be welcoming & gracious when you host, and kind & respectful when visiting.«
Trent Walton

Gala

© Dorothea TuchWas hier geschieht grenzt an ein Wunder. Jérôme Bel versammelt knapp 20 Menschen auf der Bühne: Frauen, Männer, Kinder, Teenager, Rentner, Transgender, Menschen im Rollstuhl, mit Downsyndrom, Profitänzer, Schauspieler, Laien. In allen Farben und Formen, so divers, dass es eine Freude ist. Er schafft einen Raum, in dem sie sich frei und voller Würde bewegen, als hätten sie nie etwas anderes getan.

Sie zeigen uns ihre Version von Pirouette, Grand Jete, Walzer, Moonwalk, Verbeugung. Wir lieben jeden Einzelnen und jede einzelne Ausführung – je weiter entfernt von der Perfektion, desto spannender. Plötzlich sind die Amateure fesselnder als die Forsythe Tänzer.

Warum bewegen wir uns? Und was ist Tanz? Der Abend entwirft eine Gegenposition zu Repräsentation, Imitation, Stereotyp. »Gala« ist große Konzeptkunst. Eine Hymne der Menschlichkeit. Jérôme Bel feiert den Unterschied und schafft eine Ensembleleitung aus einzigartigen, originären und authentischen Wesen. Langer Applaus.


Hebbel am Ufer, Berlin
Do 25.06.2015, 20 h, HAU1
Restkarten an der Abendkasse

Tanzhaus, Düsseldorf
Do 27. August 2015
Fr 28. August 2015

Festival Automne, Paris
17. September bis 5. Dezember 2015
u.a. Théâtre de la Ville
Mo 30. November bis Mi 2. Dezember 2015

Tanzquartier Wien
Di 12.–15. Januar 2016

Kammerspiele München
Di 9. und 10. Februar 2016

Montpellier CDN
Di 15. und 16. März 2016

 

Sensing Spaces

© Grafton ArchitectsFür eine der aufregendsten Ausstellungen des Jahres »Architecture Reimagined« waren die kreativsten Denker von Architektur aufgefordert neue Perspektiven zu ersinnen: Alvaro Siza, Grafton Architects, Diébédo Francis Kéré, Eduardo Souto de Moura, Kengo Kuma, Pezo von Ellrichshausen.

Die Ausstellung will Räume erfahrbar machen:
Wie fühlt man sich in dem Raum, in dem man gerade sitzt und das hier liest? Was macht das aufsteigende Dach eines Bahnhofs mit uns, der feuchte Geruch eines Kellers, das Gefühl von abgenutzten Steinstufen unter den Füßen, das dumpfe Echo eines Klosters oder die gemütliche Vertrautheit unseres Wohnzimmers?

Bis 6. April 2014
Royal Academy London

Das Leben ist keine Probe

Sie sind gerade ein paar Tage hier und schon ist aus dem HAU das Nature Theater of Oklahoma geworden. Das muss am einnehmenden Wesen der New Yorker Company liegen. Die Türen sind geöffnet, der Eintritt ist frei. Jedenfalls wenn die Truppe probt. Und das ist am:
Montag, 1.,
Dienstag, 2.,
Donnerstag, 4.,
Samstag, 6. und
Dienstag, 9. Juli
ab jeweils 15 Uhr im HAU 1
Man kann buchstäblich kommen und gehen, wann man möchte. Zusätzlich gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Filmen und »OK Radio«-Podcasts. Auch für den Marathon gibt es noch Karten.

Die Kraft der Gedanken

»… for there is nothing either good or bad, but thinking makes it so.«

William Shakespeare, Hamlet

30.04.2013

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Über Schönheit

»Und was ich für das wichtigste daran halte: dass es nur die Form ist, die eine Sache verständlich macht und damit Gemeinschaft stiften kann.«

Gerhard Richter

 

19.12.2012

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Gert & Uwe Tobias

© Gert & Uwe Tobias, GUT/Z 1917/00ohne Titel / untitled 2012Die Dresdner Paraphrasen sind jetzt in Berlin zu sehen vom 4. Oktober bis 10. November bei CFA am Kupfergraben.
Eine Führung durch die Ausstellung mit dem Kurator Dr. Michael Hering gibt es jeden Samstag von 12 bis 13 Uhr.
Anmeldung unter: .(JavaScript must be enabled to view this email address)

Richter in Paris


Gerhard Richter Panorama vom 6. Juni bis 24. September im Centre Pompidou Paris. Nach London und Berlin wohl die schönste Hängung der Ausstellung. Gerhard Richter war zu Tränen gerührt, berichten Augenzeugen.

Unvermutet

»There is nothing in a caterpillar that tells you it’s going to be a butterfly.«

Richard Buckminster Fuller

Rakete & die Rockpoeten

Jim in seinem Studio

Berlin ist krachend voll mit musikalischem Talent.
Jetzt hängen sie bei Münzing Claassen an der Wand.
Die Talente.

Letzte Chance. Freitag ist Vinissage.
Nicht verpassen.

Jim Raketes Rockpoeten Ausstellung
nur noch bis 4. Mai zu sehen bei:
Münzing Claassen

Mein absolutes Lieblingsbild:

© Jim Rakete: Max Prosa, 2011

© Jim Rakete: Max Prosa, 2011

Italienische Lebensweisheit

»La vita è molto.«
Das Leben ist viel.

Donatella Capriz Velte

12.03.2012

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